DNUG    
  DNUG  
  Aktuell  
  Mitgliedschaft  
  Themen  
  Members Only  



Impressum
Sitemap
English WebsiteEnglish Website
RSS Feed
HOME > DNUG > DNUG Strategieprojekt > Interview mit dem Vorstand Teil2 - 11/2007

Interview mit dem Vorstand Teil 2
Extrablatt Newspaper 11/2007

DNUG 2010 – hier geht’s lang!

Zum aktuellen Stand im Strategieprojekt DNUG 2010 hat das Redaktionsteam der DNUG News erneut den Vorstand befragt.

DNUG News: Brandaktuelle Frage: Es gibt Veränderungen in der Zusammensetzung des DNUG Vorstands. Was hat es damit auf sich?

 Jürgen Wege: Ein Mandat als DNUG Vorstand ist eine wichtige Angelegenheit. Dieser Verantwortung sollte sich jeder Vorstand bewusst sein. Und um dieser für die DNUG so wichtigen Funktion gerecht zu werden, bedarf es einiger Rahmenbedingungen – beruflich, wie privat. Bei mir persönlich haben sich im Einen wie im Anderen deutliche Veränderungen ergeben. Wie manche bereits wissen, bin ich seit geraumer Zeit nicht mehr für die GROUP Technologies AG tätig und da ich heute mehr Freizeit genießen kann, bin ich viel im Ausland. Das stellt einiges auf den Kopf. Abgesehen davon möchte ich nach insgesamt 9 Jahren DNUG Vorstandsmitgliedschaft mal Platz machen für „frischen Wind“. Ich persönlich halte das Projekt DNUG 2010 für enorm wichtig und es hat mir großen Spaß gemacht, mitzuwirken. Aber gerade hier haben wir im Projektverlauf immer wieder festgestellt, dass es richtig ist, Dinge zu überdenken und falls sinnvoll aufzugeben. Warum sollte das nicht für Rollenträger gelten?! Natürlich bleibe ich der DNUG weiter verbunden, aber es muss und soll eben nicht mehr im Amt eines Vorstands sein.


DNUG News: Können Sie zum Projekt DNUG 2010 noch ein bisschen mehr sagen?

Jürgen Wege: Ich finde es sehr wichtig, manche Dinge neu auszurichten oder besser zu justieren. Es geht nicht darum, dass wir alles verändern. Vieles ist durchaus in guter Ordnung. Es geht vielmehr darum, die DNUG genauer an den Erfordernissen und Wünschen der Mitglieder auszurichten. Denn wir sind schließlich ein Verein und dem geht es primär um eines: Zufriedene Mitglieder! Mit diesem Fokus haben wir Ende vergangenen Jahres die Mitgliederbefragung durchgeführt und sind seit geraumer Zeit dabei, die wichtigen Erkenntnisse hieraus zu diskutieren und zur Umsetzung zu bringen.


DNUG News: Zu welchen bahnbrechenden Erkenntnissen hat denn nun die Mitgliederbefragung geführt?

 Birgit Krüger: Die Befragung wurde per Mail sowie während der Herbstkonferenz in Kassel und zusätzlich telefonisch durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich mehr als 100 Mitglieder daran. Weiterer Input kam dann teilweise selbst noch im Nachgang schriftlich herein. Alles in allem lief das Projekt rund 3 Monate. Durch diese repräsentative Beteiligung, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte, haben wir ein sehr differenziertes Bild der Meinung unserer Mitglieder erhalten. Die zentrale Botschaft, die sich durch eine Vielzahl von Äußerungen zieht, ist dabei ganz klar: Alle wünschen sich eine breitere Basis der DNUG mit noch mehr Mitgliedern und eine damit verbundene Intensivierung des Austauschs untereinander. Nur so ist es möglich, dass Anwender, die ähnliche Problemstellungen oder Erfahrungen im Bereich Lotus Messaging & Collaboration haben, gemeinsam profitieren. Diese Wunschvorstellungen bestmöglich zu realisieren ist jedenfalls unser ausgerufenes Ziel. Erwähnenswert ist noch, dass unsere Businesspartner, die zu Recht konkrete Erwartungen an die DNUG stellen, hierbei ebenfalls gewinnen: Denn mehr Mitglieder und bessere Kontaktmöglichkeiten führen automatisch zu verbesserten Geschäfts-Chancen.


DNUG News: Das hört sich gut an. Aber wie sieht das dann in der Realität aus?

 Reiner Gratzfeld: Wir kommen hier Schritt für Schritt gut voran. Die vor mehr als einem Jahr ins Leben gerufene Projektgruppe „DNUG 2010“ beschäftigt sich regelmäßig und intensiv mit der anstehenden Umsetzung konkreter Maßnahmen. Aber es braucht natürlich alles seine Zeit. Nochmals zur Verdeutlichung: Nach einer eingehenden Situationsanalyse im Dezember letzten Jahres folgten zwei jeweils zweitägige Klausurtagungen. Die Ergebnisse daraus, die Vorschläge der Mitglieder und die Meinungen aus dem erweiterten Vorstand kennen wir nun detailliert. Der Beirat brachte nochmals wichtige Impulse. Und wir sind nach wie vor im regen Austausch mit Mitgliedern, um deren Vorstellungen und Feedback möglichst gut umzusetzen. Aber klar ist, dass wir nun ebenfalls in der Sicht von Außen attraktiv sein und ein klares Profil abbilden müssen, um zukünftig wieder mehr neue Mitglieder für die DNUG zu gewinnen. Deshalb haben wir zusätzlich externe Berater und Agenturen eingebunden, die schrittweise Umsetzung des Projektes mit Know-how zu begleiten und mit voranzutreiben. Sie sehen, das Projekt hat also viele Seiten, die allesamt zu berücksichtigen sind und das ist richtig so. Es geht hier schließlich um unsere gemeinsame Zukunft als starke Vereinigung, die wir weiter ausbauen wollen.


DNUG News: Wie sieht das Leistungsangebot der DNUG also zukünftig aus?

Birgit Krüger: Die Frage ist doch, was bietet die DNUG ihren Mitgliedern bereits und was erwarten diese sonst noch. Das gesamte Portfolio des Vereins muss letztlich „rund“ sein und deshalb lässt sich diese Frage nicht nur auf die Anzahl der Konferenzen oder andere Einzelfragen reduzieren. Konferenzen stellen lediglich einen Teil des heutigen und noch mehr des zukünftigen Leistungsspektrums der DNUG dar. Es wird sicherlich hier Veränderungen geben. Jedoch wollen wir im Rahmen des Projektes DNUG 2010 das Portfolio insgesamt deutlich erweitern.

DNUG News: Das heißt dann ganz konkret...?

Reiner Gratzfeld: Stichwort: Web 2.0, sprich Blogs, Foren und weitere Angebote sind in der Diskussion und teilweise bereits in der letzten Vorbereitungsphase. Wir wollen künftig 365 Tage im Jahr gemeinsame Aktivitäten ermöglichen und hierfür bietet sich eine neue Plattform auf Basis von Lotus Connections geradezu ideal an. Der zentrale Anspruch der Mitglieder liegt im gemeinsamen Austausch untereinander sowie der gezielten Informations- und Know-how-Beschaffung. Das wollen wir leisten und zwar Online und Offline! Zu den Zielen gehört gleichfalls, für alle eine größere Transparenz im Angebot der DNUG zu schaffen, so dass sich jeder noch leichter das herauspicken kann, was ihn primär interessiert.

DNUG News: Braucht die DNUG hierzu die Business Partner überhaupt noch?

Birgit Krüger: Aus unserer Sicht sind die Business Partner ebenfalls ein sehr wichtiger Teil des Vereins und des Leistungsangebots, das die DNUG seinen Mitgliedern bieten kann und damit zweifellos einer der Grundsteine der DNUG. Denn vor allem Business Partner gestalten die Inhalte der Veranstaltungen aktiv mit. Manche Anwender äußern zwar Kritik am Auftreten einzelner Business Partner. Klar ist aber, dass die „gefühlte“ hohe Präsenz von Business Partnern bei Konferenzen in der Natur der Sache liegt – es ist ihr Geschäft. Uns ist bewusst, dass dies eine ambivalente Situation darstellt. Denn einerseits hätten wir ohne Business Partner deutlich weniger interessante Vorträge, auf der anderen Seite sind zu werbliche Aussagen den Anwendern zu Recht ein Dorn im Auge. Hier werden im Zuge von DNUG 2010 die Hebel angesetzt. Wir wollen zu Lösungen kommen, die ein positives Miteinander ermöglichen und für beide Seiten Nutzen und Vorteile bringen.

Reiner Gratzfeld: Nichtsdestotrotz würden wir uns wünschen, dass sich noch viel mehr „Nicht-Businesspartner“ aktiver an Vorträgen oder Arbeitskreisen beteiligen. Wir bieten den Vortragenden organisatorische Unterstützung durch eine Vielzahl von Serviceleistungen und würden uns sehr freuen, wenn mehr Anwender sich auf diesem Gebiet engagieren und aktiv zur Verfügung stehen. Also, bei Interesse bitte einfach beim DNUG Büro melden.

Jürgen Wege: Es gibt dazu ganz konkrete Ideen, die im Projektverlauf entstanden sind und die dazu beitragen sollen, dass die Qualität der Inhalte bei Vorträgen künftig noch mehr im Mittelpunkt steht. So werden z. B. Online-Vortragsbewertungen, Ranglisten, etc. künftig für mehr Feedback und Transparenz sorgen können und somit sicherlich zu weiteren qualitativen Verbesserungen verhelfen.



DNUG News: Und welche Rolle spielt dann IBM in Zukunft, gibt es da Synergien?

Birgit Krüger: Die DNUG ist ein unabhängiger Verein mit eigenen Ideen und Zielen. Wir gestalten unsere Aktivitäten primär nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Mitglieder. Deshalb sind Instrumente wie die durchgeführte Mitgliederbefragung von so großer Bedeutung. Wir sind darüber hinaus für jedes Feedback offen und dankbar. Allerdings muss eine „Konfrontation“ mit dem Hersteller nicht per se sein, nur weil man eine User Group ist. Besser ist es doch, gut zusammenzuarbeiten und wenn angebracht konstruktive Kritik zu üben, die in unserem Falle dann klar gehört und ernst genommen wird. Wir planen im Verlauf von DNUG 2010, diese Feedback-Möglichkeiten weiter auszubauen. Es soll sich ein Forum bilden, in dem DNUG Mitglieder Ihre Vorschläge diskutieren und koordiniert an die IBM weitergeben können. Hier versuchen wir durch den inzwischen guten Zugang zum IBM Management, speziell bei Lotus, gezielt Einfluss zu nehmen. Das ist seitens des Herstellers wertgeschätzt und willkommen - und genau hier liegt der Gewinn für beide Seiten. Bei der erst kürzlich durchgeführten Lotus Lab Tour war das deutlich spürbar. Hier konnten DNUG Mitglieder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der IBM in USA werfen. Es wurde aus erster Hand informiert und diskutiert. Eine gute Sache, die in Zukunft fortgeführt werden soll.



DNUG News: DNUG und CeBIT. Was gibt es hier Neues zu berichten?

Reiner Gratzfeld: Wir glauben, dass es sehr im Sinne aller Anwender und damit ein Dienst für die „Community“ ist, wenn wir in exponierter Form die Lotus Produkte bei der CeBIT präsentieren. Aus Mitgliedersicht wird dies jedenfalls im Vergleich zum Angebot von IBM so gewertet und entsprechend geschätzt. So wollen wir durch das konkrete Präsentieren von Notes, Domino und WebSphere auf Messen mehr Interessenten Zugang zu diesen Technologien verschaffen und möglicherweise sogar Entscheidungen für diese Produkte mit beeinflussen. Darüber hinaus verbreitern wir die Basis für neue Mitgliedschaften und stärken damit in Folge unseren Verein. Wir arbeiten gerade mit den Business Partnern an einem neuen Standkonzept, das diese Aspekte noch stärker berücksichtigt. Insgesamt sehen wir aber das Engagement der Business Partner im Rahmen der CeBIT als wichtigen Bestandteil, um die DNUG auf eine möglichst breite Basis zu stellen und attraktiv wahrgenommen zu werden.



DNUG News: Nochmals auf den Punkt: Wohin muss die Entwicklung im Rahmen des Projekts DNUG 2010 nun gehen?

Birgit Krüger: Ich denke, dem Austausch der Mitglieder bei den Konferenzen und durch attraktive Angebote über das ganze Jahr hinweg muss noch mehr Raum geschaffen werden. Nur so ist es möglich themenorientiert Kontakt zwischen den Mitgliedern zu ermöglichen. Mit einer zusätzlichen Web 2.0 Plattform gelingt dies mit Sicherheit einfacher, schneller und besser als bisher.

Reiner Gratzfeld: Aus meiner Sicht ist die sinnvolle Einbindung der Business Partner eine ganz wichtige Aufgabe.. Denn auf Dauer bleibt die DNUG nur dann attraktiv, wenn interessante Inhalte angeboten werden. Und dabei spielen die Business Partner eine wichtige Rolle. Deshalb müssen wir den richtigen Rahmen schaffen, damit sich auch in Zukunft für Business Partner ein Engagement bei der DNUG lohnt. Idealerweise alles auf Basis eines Verhaltenskodex, der hierbei die Rechte und Interessen der Anwender schützt.

Jürgen Wege: Für mich erscheint es sehr wichtig, die DNUG für eine breitere Anwenderbasis zu öffnen und eine relevante Zahl neuer Mitglieder zu gewinnen. Jedes Unternehmen, das Domino, WebSphere und die neuen Lotus Produkte einsetzt sollte DNUG Mitglied sein. Denn es gibt gute Gründe, warum sich das lohnt. Also sollten wir verstärkt Anstrengungen unternehmen, die DNUG für Außenstehende besser wahrnehmbar zu machen. Der Austausch der Mitglieder untereinander ist seit jeher Hauptaufgabe des Vereins und neue Mitglieder bringen wichtige Impulse für die bisherigen Mitglieder. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung könnte die geplante Web 2.0 Plattform sein. Ich bin auf das Feedback der Mitglieder wirklich gespannt und werde natürlich weiterhin die Entwicklung der DNUG mit Interesse beobachten.


DNUG News: Vielen Dank für das informative Gespräch!

 
Seitenanfang Seite drucken Seite empfehlen Zu den Favoriten