23. DNUG-Konferenz > 15.11.2005 - 1. Konferenztag > Session 1: Best Practices Notes & Domino

Michael Albers
(Sparkasse Celle)



Knut Herrmann
(TJ Group GmbH)
http://www.tjgroup.de

Die Brücke zwischen Notes- und 3270-Anwendungen
Komfortabler Datenaustausch mit Hostsystemen am Beispiel von eb.VOKUS©
Datum: 11/15/2005
Uhrzeit: 17:15 - 17:50
Raum: Saal D: Kopenhagen

In der Sparkasse Celle wurde vor gut zwei Jahren für die Abteilung Electronic Banking eine Anwendung gesucht, mit deren Hilfe der interne Verwaltungsaufwand minimiert werden kann. Aus mehreren am Markt verfügbaren Lösungen wurde eb.VOKUS© ausgewählt. Mit dieser Lotus Notes Anwendung wird jetzt das komplette Spektrum von
- Vorgangsbearbeitung,
- Aufgaben- und Terminverwaltung,
- Korrespondenz,
- Produktverkauf,
- Rechnungserstellung und

- Hotlineunterstützung abgedeckt.
Der Hauptnutzen ergibt sich aus dem integrierten Workflowsystem und der Anbindung an das 3270-Hostsystem des Sparkassenrechenzentrums der FinanzIT.

Die Verknüpfung zwischen Lotus Notes und dem Hostsystem erfolgt über die 3270-Terminalemulationen IBM Personal Communication unter Nutzung der EHLLAPI. Mit Hilfe von Terminalformeln können komplexe Abläufe im Hostsystem gesteuert und Daten in beide Richtungen übertragen werden. Die Terminalformeln sind Notes-Dokumente in einer Konfigurationsdatenbank. Für die Programmierung steht die Notes-Formelsprache im vollen Umfang zur Verfügung, welche um spezielle Funktionen wie @Send(), @Page, @SetPos() und @FindPos() erweitert wurde.

Nachdem eb.VOKUS in der Abteilung Electronic Banking über ein Jahr produktiv genutzt wurde, bestand der Wunsch, auch die Kundenberater in den Filialen mit in die Anwendung einzubeziehen, um Doppelerfassungen zu vermeiden. Dabei trat das Problem auf, dass in den Filialen an den Arbeitsplätzen die 3270-Emulation nicht zur Verfügung stand, der Online-Zugriff auf die Host-Daten aber unbedingt notwendig ist, um mit aktuellen Vertragsdaten arbeiten zu können. Eine Lösung wurde darin gefunden, die 3270-Host-Aktionen auf einem zentralen Rechner, dem Transaktionsserver, ausführen zu lassen. Für die Nutzung des Transaktionssservers reicht an den Arbeitsplätzen der normale Notes-Client aus.