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Touristisches Angebot: Das barocke Fulda erleben

Montag, 16. November 2009, 20.30 - 21.15 Uhr
Treffpunkt: Rezeption im Esperanto Hotel

Stadtrundgang durch Barockviertel & Altstadt

Der 45-minütige Rundgang führt durch die vom Mittelalter geprägte Altstadt und das Barockviertel der Bischofsstadt Fulda.

Fulda ist nicht umsonst Bischofsstadt: Nach der Gründung des Klosters siedelten sich im Mittelalter die ersten Handwerker und Bauern im heutigen Fulda an, die für das Kloster arbeiteten. Im Laufe der Zeit wurde aus der Siedlung eine Stadt. Unter der geistigen wie weltlichen Führung des Abtes Markward I. (1150–1165) erlebte Fulda einen Aufschwung. Dabei half ihm der Mönch Eberhard, einer der bekanntesten Urkundenfälscher des Mittelalters. Abt Markward vertrieb Raubritter, legte Burgen an und befestigte die Stadt. Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, die ursprünglich aus zwölf Türmen und fünf Stadttoren bestand, werden bei der Stadtführung besichtigt. Das Mittelalterambiente Fuldas wird von Fachwerkhäusern komplettiert, die ihre Bewohner detailgenau restaurierten haben.


Die Blüte Europas begann in der Neuzeit: 1492 entdeckte Columbus Amerika, 1517 schlug Luther seine These an die Kirche zu Wittenberg. Der Fuldaer Zentgraf Balthasar Nuss ließ dagegen noch ab 1603 in nur drei Jahren etwa 300 angebliche Hexen verbrennen; ihr Vermögen fiel an ihn. Ende des 17. Jahrhunderts hatte Fulda seine Finanzen soweit saniert, dass es sich einen neuen Dom und ein Stadtschloss gönnte. Diese beiden Bauwerke bilden den Höhepunkt der Tour durch das Barockviertel. Doch auch der Schlossgarten und das Adelspalais sind sehenswert. Überzeugen Sie sich selbst.




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