36 DNUG Conference > 2. Conference Day: 13.6.2012 > Session 1.2: Social Business

Thomas Karle
(HORUS software GmbH)
http://www.horus.biz


Prof. Dr. Marco Mevius
(HTWG Konstanz)
http://www.htwg-konstanz.de

Ein Collaboration-Erlebnis der besonderen Art: Social BPM Lab für Studierende und Praktiker (ZT1)
Datum: 06/13/2012
Uhrzeit: 13:30 - 14:15
Raum: Saal 8

Für die Gestaltung und Realisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen ist eine Kombination aus Web 2.0-Technologien und BPM erforderlich, um gemeinsam Geschäftsprozesse entwerfen, optimieren und auf Basis von IT-Systemen umsetzen zu können. Es wird zunehmend wichtiger, in Projekten vom Wissen und der Erfahrung aller Beteiligten zu profitieren. Das war auch der Grundgedanke des Horus Social BPM Labs, das im November 2011 durchgeführt wurde, um wichtige Erkenntnisse über Chancen und Potentiale einer solchen Vorgehensweise zu gewinnen.

Das BPM Lab wurde von renommierten Universitäten, Hochschulen und Unternehmen mit fachübergreifenden Teams an sieben Standorten durchgeführt. 100 begeisterte Studierende, berufserfahrene Systemspezialisten und BPM-Interessierte aus unterschiedlichen Fachrichtungen – sowohl aus dem betriebswirtschaftlichen als auch dem informationstechnischen Umfeld – stellten sich der Herausforderung und arbeiteten vernetzt an einem gemeinsamen Projekt. Ziel war es, den Teilnehmern ein völlig neuartiges Collaboration-Erlebnis in der Bearbeitung organisatorischer Fragestellungen zu vermitteln und sie für das Thema BPM zu begeistern.


Die Teams hatten die Aufgabe, gemeinsam und vernetzt die Geschäftsprozesse der fiktiven "eBurger AG", einer erfolgreichen Fast-Food-Kette in grafischen Modellen abzubilden und zu optimieren. Da das Unternehmen im vorliegenden Fall durch Zukäufe entstanden war, gab es in der Ausgangssituation an den verschiedenen Standorten unterschiedliche Geschäftsprozesse. Diese sollten aufgenommen, sinnvoll aufeinander abgestimmt und optimiert werden. Die Beteiligten schlüpften dabei entsprechend ihrer fachlichen Kenntnisse in entsprechende Rollen, wie sie in realen Unternehmen anzutreffen sind. So konnten sie gemeinsam mit viel Engagement, Begeisterung und Spaß wertvolles Wissen erarbeiten und einbringen.


Mit Hilfe der als Freeware erhältlichen Modellierungssoftware Horus® galt es, die verschiedenen Unternehmensbereiche, zum Beispiel Logistik oder Verkauf, in grafischen Modellen abzubilden. Bei der standortübergreifenden Kommunikation halfen moderne Web 2.0-Technologien, wie Web-Konferenzen, Wikis, Foren oder Chats, die mit der BPM-Umgebung integriert sind.


Ziel des Vortrages
Der Beitrag beschreibt die Vorgehensweise im Rahmen des BPM Labs, die eingesetzten Werkzeuge und die sich daraus ergebenden Anwendungsmöglichkeiten im praktischen Einsatz. Ein Ausblick auf zukünftig geplante Labs, in denen Erfahrungen in der Einbindung von SmartPhone Apps sowie in einer multikulturellen und zeitzonen-übergreifenden Kollaboration gesammelt werden sollen, runden den Beitrag ab.


Nutzen für die Teilnehmer
Information über Social Business Process Management (BPM)
und dem kollaborativen Arbeiten


Erwartete Vorkenntnisse
Bestenfalls Vorkenntnisse über BPM und dem Modellieren vor Geschäftsprozessen


Technisches Niveau
Einsteiger