In allen großen Notes Infrastrukturen gibt es einen Cleanup-Bedarf, um u.a. eine Administrierbarkeit zu erreichen/erzielen, Security-Anforderungen gerecht zu werden und nicht zuletzt eine akzeptable Performance zu erhalten. Speziell in konsolidierten Infrastrukturen sind Altlasten vorhanden, die in allen Belangen hinderlich sind.
Ein Aufräumen zum Selbstzweck ist nicht durchsetzbar. Deshalb lautet die erste Frage: Welche Maßnahme bringt mir welchen Benefit? Dabei ist zwischen klar quantifizierbaren Erfolgsfaktoren wie Performance, Verfügbarkeit, Support und Betriebskosten sowie weichen Faktoren wie Security oder Change Responsiveness.
Projerkterfahrungen bei der Henkel KGaA haben gezeigt, dass ein Cleanup-Prozess mit vielen, teils langwierigen Vorbereitungsmaßnahmen verbunden ist, um einen tatsächliche Verbesserung des Ausgangszustandes zu erzielen. Auch besteht die Gefahr eines "Moving Target"- Projektes, weil verschiedene Problemfelder miteinander verwoben sind. Ohne geeignete Tools ist das Mengengerüst nicht domestizierbar.
Im Vortrag werden die Konzepte und Tools sowie die konkreten Projekterfahrungen erläutert.
Astrid Armbruster, Henkel AG & Co. KGaA
Jörg Allmann, holistic-net GmbH